Bank of England lässt Leitzins bei 3,75 Prozent
DJ Bank of England lässt Leitzins bei 3,75 Prozent Von Paul Hannon DOW JONES--Die Bank of England (BoE) hat ihren Leitzins stabil gehalten und reagierte damit ebenso wie andere Zentralbanken vorsichtig

DJ Bank of England lässt Leitzins bei 3,75 ProzentVon Paul HannonDOW JONES--Die Bank of England (BoE) hat ihren Leitzins stabil gehalten und reagierte damit ebenso wie andere Zentralbanken vorsichtig auf Anzeichen dafür, dass die Straße von Hormus bald wieder geöffnet werden könnte. Der Leitzins verharrte bei 3,75 Prozent, dem Stand, auf dem er seit Dezember liegt. Die Öl- und Erdgaspreise sind gesunken, seit der Iran und die USA bekanntgegeben haben, dass sie sich auf ein vorläufiges Abkommen geeinigt haben, liegen jedoch weiterhin über dem Vorkriegsniveau. Viele Details des endgültigen Abkommens müssen noch geklärt werden, und es ist unklar, wie schnell die Energielieferungen, die durch die Straße von Hormus transportiert werden, wieder das Vorkriegsniveau erreichen werden. Für den geldpolitischen Ausschuss der BoE bedeutet das potenzielle Friedensabkommen, dass das Risiko eines anhaltenden Inflationsanstiegs zwar verringert, aber nicht vollständig beseitigt wurde. Auch wenn es den meisten Notenbankern weniger wahrscheinlich erscheint, dass sie die Zinsen in diesem Jahr anheben müssen, haben sie dies dennoch nicht ausgeschlossen. Andere Zentralbanken haben angesichts der Aussicht auf ein dauerhaftes Friedensabkommen einen ähnlich vorsichtigen Kurs eingeschlagen. Die Bank of Japan warnte, dass sie ihren Leitzins möglicherweise erneut anheben werde, nachdem sie die Zinsen bereits auf den höchsten Stand seit 31 Jahren erhöht hatte, während der Chefökonom der Europäischen Zentralbank erklärte, die Zinsen in der Eurozone könnten erneut angehoben werden. "Ich würde umgehend auf alle Anzeichen reagieren, dass ein länger anhaltender Anstieg der Energiepreise zu stärkeren möglichen Zweitrundeneffekten führen könnte", sagte BoE-Gouverneur Andrew Bailey. Tatsächlich stimmten zwei der neun Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (MPC) für eine Anhebung des Leitzinses auf 4,00 Prozent und argumentierten, dass eine straffere Geldpolitik erforderlich sei, um den Inflationsdruck einzudämmen, der sich seit Kriegsbeginn Ende Februar bereits aufgebaut habe. "Angesichts der bevorstehenden Wiedereröffnung der Meerenge liegt die Vermutung nahe, dass der globale Zinserhöhungszyklus bereits vorbei ist", sagte Dario Perkins, Ökonom bei TS Lombard. "Diese Einschätzung scheint aber falsch zu sein. Die Kerninflation ist nach wie vor zu hoch, und das Wachstum dürfte wieder an Fahrt gewinnen. "Kontakt zum Autor: konjunktur. de@dowjones. comDJG/apo/mgo(END) Dow Jones NewswiresJune 18, 2026 07:20 ET (11:20 GMT)Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc. Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren. Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen. Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt. In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!