Bank schnürt Kunden ab: Wer eins dieser Handys besitzt, kann nichts mehr tun
ruhr24ServiceStand:27. 07. 2026, 09:20 UhrUns auf Google folgenEinigen ING-Kunden droht im September ein böses Erwachen beim Blick auf ihr Smartphone. © KI-Bild: Gemini 2. 5 Flash/RUHR24Millionen Kunden nutzen. . .

ruhr24ServiceStand:27. 07. 2026, 09:20 UhrUns auf Google folgenEinigen ING-Kunden droht im September ein böses Erwachen beim Blick auf ihr Smartphone. © KI-Bild: Gemini 2. 5 Flash/RUHR24Millionen Kunden nutzen die ING-App täglich für ihre Bankgeschäfte. Ab September zieht die Bank die Reißleine – und sperrt ältere Handys komplett aus. Dortmund – Ab dem 15. September gelten neue Mindestvoraussetzungen für die Banking-App derING. Wer ein älteres Gerät nutzt, könnte damit den Zugriff auf die App verlieren. Über 10 Millionen Kunden der größten Direktbank Deutschlands sollten zeitnah ihr Handy überprüfen. Banking-App der ING: Neue Voraussetzungen gelten ab dem 15. SeptemberDie Bank reagiert mit dem Schritt auf veraltete Sicherheitsstandards. Alte Betriebssysteme bekommen oft keine Updates mehr und öffnen dadurch Sicherheitslücken. Genau das will die ING verhindern. Diese Versionen müssen künftig installiert sein:Android:Android 11 oder höheriOS (Apple):iOS 16 oder höherBetroffene Kunden merken die Änderung sofort: Ohne passendes Betriebssystem startet die App ab dem Stichtag nicht mehr. Ein Update auf die geforderte Version reicht dagegen aus, um die App weiter normal zu nutzen. In den kommenden Monatenkommt auf ING-Kunden eine Änderung beim Gratis-Girokonto zu. ING-Kunden müssen spätestens im September ihr Smartphone überprüfen. © Zoonar/ImagoNeue Anforderungen bei der ING: Apple- und Android-Nutzer aufgepasstBei iPhones fällt die Umstellung kaum ins Gewicht. Alle Modelle, die neuer sind als das iPhone 7 und das iPhone SE der ersten Generation aus dem Jahr 2016, unterstützen mindestens iOS 16. Wer sein iPhone regelmäßig aktualisiert, muss also nichts unternehmen (mehrFinanz-Themenbei RUHR24). Anders sieht es bei Android-Geräten aus. Hier laufen noch deutlich mehr ältere Modelle mit Android 10 oder sogar Android 9. Laut Zahlen von Google nutzen aktuell aber bereits rund 83 Prozent aller aktiven Android-Geräte mindestens Android 11. Als offizielle Empfehlung gibt die ING sogar Android 14 und iOS 17 aus. Wer mindestens auf diesen Versionen unterwegs ist, erhält den vollen Funktionsumfang und eine möglichst lange Nutzungsdauer. Betroffene ING-Kunden: Was tun, wenn kein Update mehr möglich ist?Bei älteren Smartphones fehlt oft die Möglichkeit, überhaupt noch auf die geforderte Version zu aktualisieren. In diesem Fall bleiben zwei Wege offen:Gerätewechsel:Umstieg auf ein neueres Smartphone oder Tablet mit passendem BetriebssystemphotoTAN-Generator:Nutzung des separaten Geräts der ING als Ersatz für die AppDer photoTAN-Generator ersetzt die App komplett. Kunden loggen sich dann über den Browser ein und geben Überweisungen sowie andere Aufträge über das separate Gerät frei.