FinanzenBlatt

Deutsche Bank Aktie: Rekordzahlen, Hochstufungen, Kursrally! Jahreshoch im Blick!

© Foto: Masood Aslami auf Pexels (Symbolbild)Bei der Deutschen Bank geht gerade richtig "die Post ab". Nach den guten Quartalszahlen kommen die Analysten mit positiven Kommentaren. Gleich mehrere Häuser

Von FinanzNachrichten. de · · 4 min Lesezeit

Deutsche Bank Aktie: Rekordzahlen, Hochstufungen, Kursrally! Jahreshoch im Blick!

© Foto: Masood Aslami auf Pexels (Symbolbild)Bei der Deutschen Bank geht gerade richtig "die Post ab". Nach den guten Quartalszahlen kommen die Analysten mit positiven Kommentaren. Gleich mehrere Häuser haben zuletzt ihre Kursziele angehoben. Die Aktie klettert darauf hin und könnte jetzt kurz davor stehen, ihr altes Jahreshoch zu knacken. Gelingt der Ausbruch, dürfte der Weg nach oben ziemlich frei sein. Auch operativ überzeugt die Bank mit mehr Gewinn als im Vorjahr. Wir schauen uns an, was hinter der Rally steckt und wie es jetzt charttechnisch weitergehen könnte. Starke Zahlen, starke ReaktionenBei derDeutschen Bankstimmt gerade vieles. Die Quartalszahlen zum zweiten Jahresviertel haben viele Beobachter überrascht, das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,49 Euro im Vorjahr auf jetzt 0,84 Euro. Auch beim Umsatz ging es kräftig nach oben, mit 16,30 Milliarden Euro lag das Institut gut 8 Prozent über dem Vorjahreswert. Kein Wunder, dass die Analysten ihre Einschätzungen anpassen. Warburg Research hat die Aktie von "Hold" direkt auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 34,60 auf 39,00 Euro angehoben. Als Grund nennen die Analysten die deutlich stärkere Dynamik im Investmentbanking sowie einen erwarteten höheren Beitrag aus dem Zinsüberschuss. Auch andere Häuser ziehen mit, RBC Capital Markets, DZ Bank und J. P. Morgan bestätigten zuletzt allesamt ihre Kaufempfehlungen. Selbst aus den eigenen Reihen kommt ein positives Signal: Aufsichtsratsmitglied Klaus Moosmayer hat Ende Juli eigene Aktien gekauft, ein Vertrauensbeweis, der bei Investoren gut ankommen dürfte. Auch der Blick auf die Dividende erfreut. Für das laufende Jahr rechnen Experten mit einer Ausschüttung von 1,16 Euro je Aktie. Ein Sprung gegenüber dem Vorjahreswert von 1,00 Euro. Bei einem KGV von aktuell rund 10 bleibt die Aktie zudem alles andere als teuer bewertet, gerade im Vergleich zu anderen europäischen Großbanken. Diese Mischung aus günstiger Bewertung, steigenden Gewinnen und wachsender Dividende dürfte einer der Gründe sein, warum sich zuletzt auch immer mehr Privatanleger für den Titel interessieren. CharttechnikCharttechnisch könnte es schon bald interessant werden, denn die Aktie nähert sich ihrem alten Jahreshoch bei 34,26 Euro, das bereits Anfang Januar erreicht wurde. Gelingt der Ausbruch darüber, wäre der Weg nach oben ziemlich frei, dann rücken schnell die Marken von 38 oder sogar 40 Euro in den Fokus. Ein Schwachpunkt bleibt allerdings: Der RSI notiert bereits bei rund 69 und nähert sich damit der Schwelle zum überkauften Bereich. Kurzfristig sind daher kleinere Verschnaufpausen durchaus möglich, ändern am intakten Aufwärtstrend aber grundsätzlich nichts. Was tun?Operativ liefert die Deutsche Bank aktuell genau das, was sich Anleger wünschen, nämlich kräftig steigende Gewinne und ein spürbar verbessertes Investmentbanking-Geschäft. Die Hochstufungen von Analysehäuser unterstreicht das Vertrauen in die Story. Charttechnisch steht die Aktie unmittelbar vor einem möglichen Ausbruch über das Jahreshoch, auch wenn der erhöhte RSI kurzfristig zu etwas Vorsicht mahnt. Wer an die fundamentale Wende der Bank glaubt, findet hier einen passenden Titel mit Potenzial bis in den Bereich von 38 bis 40 Euro. Autor: Felix Goldbach, FinanzNachrichten-RedaktionHaftungsausschluss/DisclaimerDie hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und - je nach Art des Investments - sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. Finanznachrichten. de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss. Finanznachrichten. de hat bis zur Veröffentlichung der Artikel keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand der Artikel. Die Veröffentlichungen erfolgen durch externe Autoren bzw. Datenlieferanten. Infolgedessen können die Inhalte der Artikel auch nicht von Anlageinteressen von Finanznachrichten. de und/oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Achtung, Korrektur!Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt. Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!

Quelle: finanznachrichten.de

Mehr zu Banken