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Deutsche Bank: Staatsanwaltschaft durchsucht Zentrale

Ermittler durchsuchen die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Es geht um den Verdacht auf Steuerhinterziehung durch Cum-Cum-Geschäfte der Postbank aus den Jahren 2008 bis 2010. 22. 07. 2026 | 0:22 minAuf. . .

Von @ZDFheute · · 4 min Lesezeit

Deutsche Bank: Staatsanwaltschaft durchsucht Zentrale

Ermittler durchsuchen die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Es geht um den Verdacht auf Steuerhinterziehung durch Cum-Cum-Geschäfte der Postbank aus den Jahren 2008 bis 2010. 22. 07. 2026 | 0:22 minAuf der Suche nach Beweisen für fragwürdige Aktiengeschäfte aus früheren Postbank-Zeiten haben Ermittler die Zentrale derDeutschen Bankin Frankfurt durchsucht. "Wir bestätigen, dass in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Düsseldorf durchgeführt wird", teilte ein Sprecher des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt auf Anfrage mit. Hierbei geht es nach unserer Kenntnis um Geschäfte der Postbank aus den Jahren 2008 bis 2010. Sprecher der Deutschen BankDie Staatsanwaltschaft Düsseldorf erklärte: "Die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität führt ein Ermittlungsverfahren, in dem heute in Frankfurt und anderenorts Durchsuchungen erfolgten. " Weitere Auskünfte wollte die Behörde mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht geben. Ermittler haben bereits Anfang des Jahres die Standorte der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin durchsucht - damals ging es um Geldwäsche-Vorwürfe. 28. 01. 2026 | 1:48 minVerdacht auf Steuerhinterziehung bei der PostbankBerichten von "Welt" und "Business Insider" sowie "Süddeutscher Zeitung" ("SZ"), WDR und NDR zufolge drehen sich die Ermittlungen um den Verdacht der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Cum-Cum-Geschäften, bei denen Akteure im In- und Ausland Aktien deutscher Unternehmen rund um den Dividendenstichtag hin- und herschoben: Aktien wurden zeitweise an inländische Banken oder Fonds übertragen, die sich - anders als ausländische Anleger - die fällige Kapitalertragsteuer erstatten lassen konnten. Größte deutsche Kirchenbank in Cum-Cum-Deals verwickeltCum-Cum-Geschäfte gelten als großer Bruder der Cum-Ex-Aktiendeals. Während es bei Cum-Ex um die Erstattung gar nicht gezahlter Kapitalertragsteuern ging, generierten Banken bei Cum-Cum-Deals Steuervorteile für ausländische Inhaber deutscher Aktien. Dem Fiskus entstand geschätzt ein Schaden von 28 Milliarden Euro - weit höher als bei Cum-Ex-Geschäften. Cum-Ex-Aufarbeitung: Früherer Minister sieht StaatsversagenMit Cum-Ex verbindet man den wohl größten Steuerraub der Geschichte. Er blieb viele Jahre unentdeckt. 17. 04. 2026 | 91:10 minZehn ehemalige Manager unter VerdachtNach Informationen von "SZ", NDR und WDR führt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft im konkreten Fall zehn ehemalige Topmanager der Postbank als Beschuldigte. Sie sollen dafür verantwortlich sein, dass die Postbank falsche oder unvollständige Körperschaftsteuererklärungen abgegeben hat. Die Fahnder gehen demnach von einem Schaden von mehr als 350 Millionen Euro aus. Die Deutsche Bank ist in diesem Fall als Rechtsnachfolgerin der Postbank Ziel von Durchsuchungen. Der Dax-Konzern war 2008 bei dem Bonner Institut eingestiegen, hatte sich 2010 die Aktienmehrheit gesichert und schließlich 2018 die Postbank vollständig rechtlich integriert. Die Deutsche Bank sicherte zu, "vollumfänglich" mit den Behörden zusammenzuarbeiten. "Wir bitten um Verständnis, dass wir uns darüber hinaus nicht äußern", hieß es. Exklusiv:Deutsche Bank hielt jahrelang an Jeffrey Epstein festDie Deutsche Bank wurde in den letzten Monaten mit mehreren Skandalen in Verbindung gebracht - darunter der Epstein-Fall. 11. 02. 2026 | 2:36 minDeutsche Bank schon mehrfach durchsuchtDie Deutsche Bank hatte in diesem Jahr bereits mehrfach Besuch von der Staatsanwaltschaft. Anfang des Jahres wurden Büros der Bank unter dem Verdacht der Geldwäsche durchsucht. Razzia bei der Deutschen Bank: Verdacht der GeldwäscheErst in der vergangenen Woche hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Razzia in einer Filiale der Deutschen Bank an der Frankfurter Taunusanlage bestätigt, sich zu den genauen Hintergründen aber nicht geäußert. Bilanz für 2025 vorgelegt:Deutsche Bank: Zwischen Razzia und RekordDie Zahlen sind hervorragend. Dennoch wird die Deutsche Bank wieder ordentlich durchgeschüttelt und es legt sich ein Schatten über die Zwillingstürme im Frankfurter Bankenviertel. von Klaus Webermit Video1:34AnalyseWichtiger Hinweis in eigener SacheWer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → HierZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Quelle: dpa, Reuters

Quelle: heute.de

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