MARKT USA/Steigende Ölpreise und Renditen dürften Börse bremsen
DJ MARKT USA/Steigende Ölpreise und Renditen dürften Börse bremsen Die US-Börsen dürften zum Start in den Dienstagshandel zunächst auf der Stelle treten. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren

DJ MARKT USA/Steigende Ölpreise und Renditen dürften Börse bremsenDie US-Börsen dürften zum Start in den Dienstagshandel zunächst auf der Stelle treten. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich kaum verändert. Steigende Ölpreise und Anleiherenditen dämpfen die Kauflust, wie Marktteilnehmer sagen. Ein Ende des Iran-Kriegs ist noch immer nicht in Sicht, zumal US-Präsident Donald Trump die iranischen Forderungen nach Reparationsleistungen zurückgewiesen hat. Der Brentölpreis steigt daraufhin um etwa 2,5 Prozent auf rund 90 Dollar. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen weiter an. Die Zehnjahresrendite klettert um 3 Basispunkte auf 4,73 Prozent. Der Dollar tendiert gut behauptet. Konjunkturdaten kommen vom Immobilienmarkt mit den Verkäufen bestehender Häuser aus dem Juli. Spannender dürfte es am Mittwoch und Donnerstag werden, wenn erst die Verbraucher- und dann die Erzeugerpreise veröffentlicht werden, von denen sich Anleger Aufschluss auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank erhoffen. Die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Fed im September waren nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten vom Freitag gesunken. Unternehmensseitig steht Intel weiter im Blick. Der Chipkonzern hat die am Montag angekündigte Kapitalerhöhung nun auf 20 von 15 Milliarden Dollar aufgestockt. Die Aktie fällt vorbörslich knapp 1 Prozent. Nvidia legen dagegen um rund 1 Prozent zu. Das Unternehmen hat mit Wall-Street-Firmen KI-Finanzierungsvereinbarungen im Volumen von 500 Milliarden Dollar geschlossen. Damit sollen die Kunden des Chipkonzerns bei der Finanzierung der Kosten für Rechenleistung unterstützt werden. Derweil ist der Medienkonzern des US-Präsidenten, Trump Media & Technology noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im zweiten Quartal hat sich der Verlust verzehnfacht. Die Aktie verliert vorbörslich gut 1 Prozent, war aber am Montag vor der Veröffentlichung der Zahlen um 8 Prozent abgesackt. Kontakt: maerkte. de@dowjones. comDJG/cln/ros(END) Dow Jones NewswiresAugust 11, 2026 05:59 ET (09:59 GMT)Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc. Achtung, Korrektur!Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt. Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!