Mit Energie-Plan rettet Bürgermeister bayrisches Dorf vorm Aussterben
In einem bayerischen Dorf hat eine Biogas-Anlage einiges bewirkt. Die Gülle von Rindern wird dort eingespeist – die daraus entstehende Energie verändert die ganze Gemeinde zum Positiven.
,regionOfInterest=(320,180)&hash=1c50080fedf70a02ec1925a749a396f8668a54ba357ed49200b31162630c44ad)
In einem bayerischen Dorf hat eine Biogas-Anlage einiges bewirkt. Die Gülle von Rindern wird dort eingespeist – die daraus entstehende Energie verändert die ganze Gemeinde zum Positiven. Vor 20 Jahren kämpfte das unterfränkische Großbardorf mit einem Problem, das viele ländliche Regionen kennen: Junge Menschen zogen weg, Arbeitsplätze waren rar und die Zukunft des Dorfes schien ungewiss. Heute gilt die Gemeinde als Vorbild für eine erfolgreiche Energiewende. Den Anstoß gab eine gemeinschaftliche Investition in erneuerbare Energien. Nach dem Bau eines Solarparks folgte eineBiogasanlage, die aus Gülle, Bioabfällen und Energiepflanzen Strom und Wärme erzeugt. Wie ein Dorf in Bayern mit Biogas neue Zukunftschancen schufBesonders das Nahwärmenetz hat das Dorf verändert. Die erzeugte Wärme wird direkt an Haushalte und öffentliche Gebäude geliefert. Das sorgt für vergleichsweise günstige Heizkosten und macht die Gemeinde unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Von der Entwicklung profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger. Neue Familien ziehen nach Großbardorf, Unternehmen investieren vor Ort und Landwirte erhalten zusätzliche Einnahmequellen. Aus einem Dorf, das einst unter Abwanderung litt, ist ein Musterbeispiel dafür geworden, wie erneuerbare Energien eine ganze Region stärken können. Ein Video-Ausschnitt aus der Doku-ReiheGute Nachrichten vom Planetenvom Bayerischen Rundfunk. Die ganze Doku sehen Siehier. Weitere Gute Nachrichten vom Planeten können jederzeit in derARD Mediathekgestreamt werden.