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Nach monatelangem Ringen: Raiffeisen Bank International gewinnt Kampf um Addiko-Übernahme | Kleine Zeitung

Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Wirtschaft & GeldNach einem monatelangen Bieterkampf sticht die Raiffeisen Bank International (RBI) das Angebot der slowenischen Nova Ljubljanska. . .

Von Kleine Zeitung GmbH · · 2 min Lesezeit

Nach monatelangem Ringen: Raiffeisen Bank International gewinnt Kampf um Addiko-Übernahme | Kleine Zeitung

Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Wirtschaft & GeldNach einem monatelangen Bieterkampf sticht die Raiffeisen Bank International (RBI) das Angebot der slowenischen Nova Ljubljanska Banka aus, obwohl dieses preislich deutlich höher war. © IMAGO/XgoranjakusxAddiko Bankvor 15 Minuten29. Juli 2026 um 16:18Seit Monaten wurde um die auf Zentral- und Südosteuropa spezialisierte Addiko Bank gebuhlt. Jetzt hat die Raiffeisen Bank International (RBI) den Kampf um die Übernahme des Instituts gewonnen, das vor mehr als zehn Jahren aus den Hypo-Alpe-Adria-Balkanbanken hervorgegangen war. Nach Ablauf der Annahmefrist haben die Aktionäre der RBI-Bank 56,16 Prozent ihrer Aktien angedient. Damit wurde die von der RBI gesetzte Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent überschritten. Obwohl die Nova Ljubljanska Banka (NLB) am Ende mit 37,00 Euro je Aktie deutlich mehr als die RBI, die nur 26,50 Euro je Anteilsschein auf den Tisch legte, muss sich der slowenische Konkurrent geschlagen geben. Deal mit der Alta GroupAttraktiv war das niedrigere RBI-Angebot wohl deshalb, weil die Bank bereits im Vorfeld des Angebots einen Deal mit dem serbischen Addiko-Aktionär Alta Group vereinbart hat. Denn die RBI will nach der Übernahme lediglich das Geschäft der Addiko in Kroatien, Slowenien und Österreich behalten. Die übrigen Märkte – Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro – will sie hingegen mittels eines sogenannten Carve-outs abstoßen. Die Alta Group hält direkt knapp zehn Prozent der Addiko-Aktien. Über Finanzinstrumente dürfte der Anteil aber höher sein. Insgesamt können den Serben knapp 30 Prozent der Addiko-Anteile zugerechnet werden. Diese Unklarheit über die Eigentumsverhältnisse hatte bereits vor mehreren Jahren die Regulatoren hellhörig gemacht, die Europäische Zentralbank (EZB) empfahl daraufhin eine Aussetzung der Dividendenzahlungen. Für die Jahre 2024 und 2025 gab es keine Ausschüttung für die Addiko-Aktionäre.

Quelle: kleinezeitung.at

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