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Orangefarbene Bank gegen Gewalt an Frauen auf Bahnhofsvorplatz

StartseiteLokalesGöttingenGöttingenStand:19. 06. 2026, 13:29 UhrKommentareUns auf Google folgenKein Platz für Gewalt gegen Frauen: Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (Mitte), Gleichstellungsbeauftragte. . .

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Orangefarbene Bank gegen Gewalt an Frauen auf Bahnhofsvorplatz

StartseiteLokalesGöttingenGöttingenStand:19. 06. 2026, 13:29 UhrKommentareUns auf Google folgenKein Platz für Gewalt gegen Frauen: Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (Mitte), Gleichstellungsbeauftragte Christine Müller (rechts) und Anna Maierl vom Gleichstellungsbüro stellten eine organene Bank auf dem Bahnhofsvorplatz vor. Auf ihr ist ein QR-Code zu finden. Über ein Handy bekommen Betroffene Hinweise auf Unterstützungsangebote. © Bernd SchlegelDie Stadt Göttingen hat auf dem Bahnhofsvorplatz eine orangefarbene Sitzbank aufgestellt. Über einen QR-Code erhalten Betroffene Informationen zu lokalen Hilfsangeboten. Göttingen – Die StadtGöttingensetzt auf dem Bahnhofsvorplatz ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt. Eine orangefarbene Bank mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ soll Aufmerksamkeit für das Thema schaffen. Betroffene können über einen QR-Code konkrete Hilfe bekommen. Auf einer speziellen Internetseite, die über den Code abgerufen wird, gibt es Informationen zu lokalen und regionalen Hilfsangeboten. Aktionsplan der Stadt GöttingenDie Aufstellung der Sitzbank ist Teil des vom Rat verabschiedeten Aktionsplans zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt. Das Projekt soll Prävention, Schutz, Information und Unterstützung für Betroffene weiter ausbauen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention stärken. Die orangefarbene Bank steht symbolisch für Haltung, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung. Sie macht deutlich: Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft“, sagte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. „Gleichzeitig schaffen wir einen einfachen Zugang zu regionalen Hilfsangeboten. Niemand soll mit Gewalt allein bleiben müssen. “Stadt setzt einen Teil der Istanbul-Konvention umAnna Maierl, die kommunale Koordinatorin zur Umsetzung der Istanbul-Konvention der Stadt Göttingen, fügt hinzu: „Mit dieser Aktion setzt die Stadt Göttingen einen Teil der Istanbul-Konvention um. “ Dazu gehöre die in Artikel 13 verankerte „Verpflichtung zur Sensibilisierung und gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt“. Die Aktion knüpft an die bundesweite Initiative „Orange Bänke gegen Gewalt an Frauen“ an, die vom Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ begleitet wird. Ziel der Kampagne ist es, dauerhaft im öffentlichen Raum auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und auf Hilfsangebote hinzuweisen. Der Göttinger Frauen-Notruf ist unter der Rufnummer 0551 44684 zu erreichen. Weitere Informationen zu Hilfsangeboten für Frauen in Südniedersachsen gibt eshier.

Quelle: hna.de

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