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VR-Bank in Südniedersachsen erhöht Dividende auf fünf Prozent

Die Genossenschaftsbank hat auf ihrer Vertreterversammlung eine Erhöhung der Dividende von vier auf fünf Prozent angekündigt. Grundlage ist ein Bilanzgewinn von rund 2,81 Millionen Euro.

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VR-Bank in Südniedersachsen erhöht Dividende auf fünf Prozent

StartseiteLokalesHann. MündenStand:04. 07. 2026, 14:00 UhrKommentareUns auf Google folgenAbschied nach 45 Jahren bei der VR-Bank: Manfred Schäfer erhielt die Ehrennadel in Gold. Von links: Jens Ripke, Folkert Groeneveld, Petra Schäfer, Manfred Schäfer, Tobias Jasper und Jens Geyer. © Foto: VR-Bank in SüdniedersachsenDie Genossenschaftsbank hat auf ihrer Vertreterversammlung eine Erhöhung der Dividende von vier auf fünf Prozent angekündigt. Grundlage ist ein Bilanzgewinn von rund 2,81 Millionen Euro. Holzminden – Mit starken Zahlen, klaren Botschaften und einem deutlichen Signal an ihre Mitglieder hat die VR-Bank in Südniedersachsen ihre Vertreterversammlung in der Stadthalle Holzminden gestaltet. Die Genossenschaftsbank kündigte eine Erhöhung der Dividende auf fünf Prozent an, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Vorstandsmitglied Maren Federkeil, seit dem 1. April 2026 im Amt und seit 27 Jahren im Haus tätig, stellte die Zahlen vor und betonte die Kontinuität des Geschäftsmodells: „Unsere Zuversicht speist sich aus der Stabilität unseres Hauses. “ Wachstum im Kreditgeschäft unterstreicht die enge Verbundenheit mit der Region. Die Kundenforderungen stiegen im Jahr 2025 um 34 Millionen Euro beziehungsweise 5,3 Prozent auf insgesamt 679 Millionen Euro – insbesondere bei Unternehmensfinanzierungen, Immobilienprojekten sowie energetischen Sanierungen. Getragen worden sei die Entwicklung insbesondere vom Zinsgeschäft, das weiterhin eine zentrale Ertragssäule darstelle. Der Zinsüberschuss stieg auf 23,6 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss auf 11,1 Millionen Euro. Trotz gestiegener Aufwendungen habe ein Betriebsergebnis von rund 2,8 Millionen Euro erzielt werden können. Mehr als 70 Prozent der Bilanzsumme würden durch Kundeneinlagen finanziert. Dabei habe sich ein Trend hin zu kurzfristigen und flexiblen Anlageformen gezeigt, während klassische Spareinlagen weiter zurückgehen. Vorstandsvorsitzender Folkert Groeneveld ordnete die Geschäftsentwicklung in das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ein. Die Entwicklung künstlicher Intelligenz sowie eine intensivere Geld- und Fiskalpolitik machte er dabei als Zukunftstreiber aus. Seine Einschätzung fiel deutlich aus: „Die Stimmung mag schlecht sein, aber der Zustand unseres Landes ist gut. “ Deutschland verfüge weiterhin über eine starke Wirtschaft, qualifizierte Arbeitskräfte und eine lebendige Innovationslandschaft. Die VR-Bank betonte zudem ihre Rolle als regionaler Wirtschaftspartner. Neben Steuerzahlungen, Aufträgen an heimische Unternehmen und Spenden an Vereine setze die Bank auch unternehmerische Impulse: Mit der Neueröffnung eines Baustoff-Fachhandels in Holzminden stärke sie gezielt den lokalen Wirtschaftsstandort. Im Warengeschäft zeigte sich insgesamt über mehrere Jahre eine stabile Entwicklung mit positivem Beitrag zum Gesamtergebnis, auch wenn es im Jahr 2025 leicht rückläufige Umsätze gab. Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Erträge im Absatz sowie im sonstigen Geschäft um 1,5 Millionen Euro auf 14,3 Millionen Euro erhöht. Durch die Einbringung des Heizöl- und Dieselgeschäfts in die Raiffeisen Enovia GmbH & Co. KG wurde zudem eine strategische Neuausrichtung vorgenommen, um Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen. Für die Mitglieder steht vor allem eine Zahl im Mittelpunkt: Die Dividende steigt von vier auf fünf Prozent. Grundlage dafür ist ein Bilanzgewinn von rund 2,81 Millionen Euro. Am Ende der Versammlung verabschiedete die VR-Bank mit Manfred Schäfer und Reinhard Nowak zwei prägende Persönlichkeiten. Für 45 Jahre Tätigkeit in genossenschaftlichen Gremien, davon mehr als zwei Jahrzehnte im Vorstand, erhielt Schäfer die goldene Ehrennadel. Er sei ein verlässlicher, analytischer und besonnener Gestalter gewesen, der Stabilität und Menschlichkeit stets in Einklang gebracht habe, betonte Tobias Jasper vom Genoverband bei der Auszeichnung. Für 13 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Vorstand, zuletzt als Vorsitzender, erhielt Reinhard Nowak die Ehrenurkunde in Gold von Jasper. In den Reden wurde Nowak als ruhiger, verlässlicher und fachlich versierter Begleiter gewürdigt, der Verantwortung übernommen und Orientierung gegeben habe. Getreideernte in Gefahr:Hitze beeinflusst Winterweizen

Quelle: hna.de

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