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Woran Windkraft-Befragungen oft scheitern

Es könnte so einfach sein, lautet der Tenor beim „Österreichs Energie Trendforum“. Der Ausbau der landesinternen Energieversorgung werde an drei Stellen gebremst: Fehlende Investitionen, langwierige Verfahren. . .

Von Anna Kindlmann · · 2 min Lesezeit

Woran Windkraft-Befragungen oft scheitern

Es könnte so einfach sein, lautet der Tenor beim „Österreichs Energie Trendforum“. Der Ausbau der landesinternen Energieversorgung werde an drei Stellen gebremst: Fehlende Investitionen, langwierige Verfahren und klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Im Land selbst kommt hinzu, dass Bürgerbefragungen Projekte extrem in die Länge ziehen oder sogar kippen, wie zuletzt in der Waldviertler Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring, wo nur 13 Stimmen den Ausschlag gaben und damit drei Windräder nicht gebaut wurden. SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll kennt als ehemaliger Bürgermeister von Ybbs an der Donau das Thema: „Dass die Bürger mitbestimmen können, ist gut. Mich stört aber, dass eine kleine Minderheit von meist ortsfremden Windkraft-Gegnern mit Falschinformationen um sich wirft. “ Im Herbst 2022 stellte der Verbund in Burgschleinitz zum ersten Mal das Projekt vor, nun ist es Geschichte. „Das hemmt den Ausbau, der so wichtig wäre“, sagt der Nationalrat. Aktuell sehen wir wieder, wie abhängig wir sind von Energie-Importen aus Kriegsgebieten und wie dadurch die Preise weltweit steigen. Roter Ex-Ortschef Alois SchrollBild: Thomas TopfParadox: Die Mehrheit der Österreicher habe laut einer Befragung kein Problem mit Windkraft „im eigenen Hinterhof“. Der Bürgerinitiative in Burgschleinitz schlossen sich aber viele Helfer an, die gar nicht aus dem Ort waren. „Und die verunsichern die Bürger, um den Ausbau generell zu verhindern“, heißt es beim Trendforum. Große Entscheidungen in der heimischen Energiewende würden so auf Ortschefs „abgewälzt“ werden. Und auch der Ausbau der Netze für erneubare Energien kostet ein Vermögen.

Quelle: imgl.krone.at

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