Exportgeschäft bleibt wichtige Stütze für Neuburg-Schrobenhausens Wirtschaft
Exporte gelten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen weiterhin als stabiler Pfeiler der Wirtschaft. Fahrzeuge, Maschinen und Elektrotechnik führen laut IHK die Liste der Exportschlager an.

Das Exportgeschäft bleibt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen: Wie die IHK fürMünchenund Oberbayern mitteilt, haben die 84 statistisch erfassten Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von über 790 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind rund 14 Prozent mehr als im Jahr 2024. Ein Teil der Umsatzsteigerungen dürfte eine direkte Folge von steigenden Energie-, Produktions- und Lohnkosten sowie Wechselkurseffekten sein. Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe im Landkreis, die zusammen über 8. 200 Beschäftigte zählten, bei 2,62 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 30,2 Prozent – ein leichtes Plus von etwa 2,8 Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024. Diese Exportzahlen gehen aus dem Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe inBayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten hervor, wie die IHK mitteilt. Umsatz der Industriebetriebe im Kreis Neuburg-Schrobenhausen bei 2,62 Milliarden Euro„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. Als Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China. Die IHK weist auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. Weitere Informationen gibt es unter www. exportpreis-bayern. de im Internet. (AZ)