Hitze bremst Wirtschaft: Bis zu 0,4 Prozentpunkte weniger Wachstum
merkenteilenVonAlexander Zens, 04. August 2026, 18:50 UhrOÖNachrichtenals bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Steigende Strompreise und Einschränkungen bei industriellen Prozessen sind mögliche. . .

merkenteilenVonAlexander Zens, 04. August 2026, 18:50 UhrOÖNachrichtenals bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. Steigende Strompreise und Einschränkungen bei industriellen Prozessen sind mögliche Auswirkungen. Bild: VOLKER WEIHBOLDBERLIN/WIEN. Konjunktur könnte eine Delle bekommen. Deutsche Ökonomen sind pessimistischer als das Wifo in Österreich. Extreme Hitze und Dürre können die Konjunktur heuer bremsen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt sogar vor einem Nullwachstum oder einer Rezession in Deutschland. Ein längerer Ausfall der Schifffahrt auf dem Rhein wegen des Niedrigwassers könnte das ohnehin kleine Pflänzchen Wachstum „komplett ersticken“, sagte IW-Ökonom Thilo Schäfer am Dienstag. Lesen Sie auch:Extreme Trockenheit: Die Donau ist in Wilhering nur noch 2,3 Meter tiefIm Frühjahr hatte das IW für heuer ein Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent in Deutschland prognostiziert. Genau um 0,4 Prozentpunkte haben die Hitzewelle und das Niedrigwasser im Jahr 2018 die damalige Konjunktur gedrückt. Gewisse Auswirkungen auf das Wachstum sieht Marcus Scheiblecker, Ökonom des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo, auch in Österreich. Von steigenden Strompreisen über stockende Güterschifffahrt sowie Ausfälle in Gastronomie und Tourismus (wegen des zu heißen Wetters) bis zur Landwirtschaft: All das zusammen könnte 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte Wachstum kosten, wenn der August ähnlich heiß bleibe. Zuletzt prognostizierte das Wifo für Österreich 0,9 Prozent Wachstum. Sollte sonst alles gleich bleiben, müsse man eben von etwas weniger ausgehen, aber das sei offen. Die Geopolitik sei ein größerer Faktor. Marcus ScheibleckerBild: WifoAutorRedakteur WirtschaftLeserfavoriten »Aktuelle Meldungen