IHK-Sommersitzungen: Wie das Allgäu seine Wirtschaft stärken will
kurierverlag-deAllgäuStand:23. 07. 2026, 15:00 UhrKommentareIm Ostallgäu diskutierten (hinten v. li. ): Björn Athmer (IHK Schwaben), Peter Leo Dobler (Dobler Bauunternehmung), Bernd Stapfner (Landrat Ostallgäu),. . .

kurierverlag-deAllgäuStand:23. 07. 2026, 15:00 UhrKommentareIm Ostallgäu diskutierten (hinten v. li. ): Björn Athmer (IHK Schwaben), Peter Leo Dobler (Dobler Bauunternehmung), Bernd Stapfner (Landrat Ostallgäu), Stefan Bosse (OB Kaufbeuren) sowie vorne v. li. : Dr. Marc Lucassen (IHK Schwaben), Ferdinand Mayr (Chr. Mayr GmbH & Co. KG), Christian Schoch (OB Kempten) und Dr. Stefan Topp (Topp Textil GmbH). © IHK SchwabenVertreter aus Wirtschaft und Kommunalpolitik haben bei den Sommersitzungen der IHK-Regionalversammlungen Kempten und Oberallgäu sowie Kaufbeuren und Ostallgäu über Wege zu mehr Wettbewerbsfähigkeit im Allgäu beraten. Im Mittelpunkt standen schnellere Verwaltungsverfahren, die Digitalisierung der kommunalen Verwaltung und der Ausbau der Infrastruktur. Allgäu – Zum Auftakt der Tagungen im Ostallgäuer Unternehmen Mayr Antriebstechnik skizzierte Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, die aktuelle Lage. Er machte deutlich: „Die wirtschaftlichen Herausforderungen gehen längst über eine konjunkturelle Schwächephase hinaus. Deutschland befindet sich in einer strukturellen Krise. “Mehr Tempo bei GenehmigungenIn einer Diskussionsrunde standen Bürokratieabbau, Digitalisierung, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Zusammenarbeit im Fokus. Einigkeit bestand laut IHK Schwaben darüber, dass Verwaltungsprozesse einfacher, schneller und stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtet werden müssen. Dr. Stefan Topp, stellvertretender Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu, hob hervor, Unternehmen stünden unter hohem Wettbewerbsdruck und müssten Investitionsentscheidungen schnell treffen können; effiziente Abläufe insbesondere bei Genehmigungs- und Bauverfahren seien entscheidende Faktoren für die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Mit demKreisbote-Newslettertäglich zum Feierabend oder mit der neuen„Kreisbote“-Appimmer aktuell über die wichtigsten Geschichten informiert.