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IMK senkt Wachstumsprognosen - Iran-Krieg belastet Wirtschaft

DJ IMK senkt Wachstumsprognosen - Iran-Krieg belastet Wirtschaft Von Andreas Plecko DOW JONES--Der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise belastet die deutsche Wirtschaft

Von Dow Jones News · · 3 min Lesezeit

IMK senkt Wachstumsprognosen - Iran-Krieg belastet Wirtschaft

DJ IMK senkt Wachstumsprognosen - Iran-Krieg belastet WirtschaftVon Andreas PleckoDOW JONES--Der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise belastet die deutsche Wirtschaft erheblich. Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung wird für das Jahr 2026 nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,6 Prozent erwartet - das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im März prognostiziert. Für das Jahr 2027 korrigierten die Düsseldorfer Ökonomen ihre Erwartungen sogar um 0,7 Prozentpunkte nach unten und rechnen nun mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent. Voraussetzung für diese Zahlen sei jedoch, dass der Konflikt nicht weiter eskaliere und sich die Energielieferungen durch die Straße von Hormus bald normalisierten, hieß es. Neben dem gedämpften Wirtschaftswachstum hinterlässt die geopolitische Krise deutliche Spuren bei der Inflation. Die Teuerungsrate wird im Jahresmittel 2026 voraussichtlich bei 2,8 Prozent liegen, was den privaten Konsum massiv ausbremst, bevor sie sich 2027 mit prognostizierten 2,3 Prozent wieder dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) annähert. Die Experten betonen allerdings, dass die Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet seien und stark vom weiteren Verlauf der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran abhingen. Sollte sich die jüngst getroffene Vereinbarung zwischen den beiden Staaten als stabil erweisen, könnte der Ölpreis schneller fallen als im Hauptszenario angenommen. In diesem optimistischeren Alternativszenario hält das IMK ein spürbar höheres BIP-Wachstum von rund 0,8 Prozent im laufenden Jahr und etwas mehr als 1 Prozent im Jahr 2027 für realistisch. Das Institut mahnt die Politik und die EZB daher zu einem besonnenen Kurs, um den ohnehin geschwächten Konsum nicht durch verfrühte Zinserhöhungen oder verunsichernde Spardiskussionen zusätzlich zu belasten. Kontakt zum Autor: konjunktur. de@dowjones. comDJG/apo/hab(END) Dow Jones NewswiresJune 18, 2026 04:01 ET (08:01 GMT)Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc. Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren. Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen. Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt. In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!

Quelle: finanznachrichten.de

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