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„Mindestens“ 200. 000 Jobs weg? VW-Krise könnte breite Teile der Wirtschaft in den Abgrund reißen

Fehmarnsches TageblattWirtschaftTritt VW die Job-Lawine los? Experte warnt vor schweren Folgen für den ArbeitsmarktStand:15. 07. 2026, 11:17 UhrKommentareDroht ein „Dominoeffekt“ durch den Stellenabbau bei VW?. . .

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„Mindestens“ 200. 000 Jobs weg? VW-Krise könnte breite Teile der Wirtschaft in den Abgrund reißen

Fehmarnsches TageblattWirtschaftTritt VW die Job-Lawine los? Experte warnt vor schweren Folgen für den ArbeitsmarktStand:15. 07. 2026, 11:17 UhrKommentareDroht ein „Dominoeffekt“ durch den Stellenabbau bei VW? Ein Experte schätzt, dass Hunderttausende weiter Arbeitsplätze verlorengehen könnten. München – Es kriselt in der deutschen Wirtschaft. In kaum einer anderen Branche wird das so deutlich, wie in der Automobilindustrie. Das größte Sorgenkind dürfte aktuell der angeschlageneVolkswagen-Konzern sein. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Unternehmen Zehntausende Stellen streichen will. In einem internen Interview bezifferte CEO Oliver Blume erstmals die Zahl der möglicherweise wegfallenden Stellen mit 50. 000. Mit den bereits vereinbarten 50. 000 Stellenstreichungen im Gesamtkonzern, würden also rund 100. 000 Arbeitsplätze dem Sparprogramm zum Opfer fallen. DerSpiegelberichtete zuerst. Krise in der Autobranche: Der Stellenabbau bei VW könnte einen Dominoeffekt auslösen. © Moritz Frankenberg/dpaAuch Werksschließungen sind wohl noch nicht vom Tisch. Ein womöglichgeplatzter Deal mit einem israelischen Rüstungsherstellerverschärft die Situation weiter. Die scharfen Einschnitte bei der Belegschaft könnten aber nicht an den Toren von Volkswagen Halt machen. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) warnt Stefan Bratzel, Gründer und Direktor des unabhängigen Forschungsinstituts Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. „Dominoeffekt“ durch Stellenabbau bei VW? Experte warnt vor Folgeschäden„Wenn Volkswagen strauchelt, hat das Dominoeffekte für breite Teile der Wirtschaft“, so Bratzel. „Im Falle des Schließens von Werken vervielfachen sich in einer Kettenreaktion die betroffenen Arbeitsplätze. “ Grund für die Prognose sind laut dem Experten Folgeeffekte bei Zulieferern, Logistikunternehmen und in weiteren Branchen. Dort könnten beim Abbau von 50. 000 Stellen bei VW „mindestens dreimal bis fünfmal mehr Arbeitsplätze“ wegfallen. Damit würden mindestens 150. 000 zusätzliche Stellen wegfallen. Volkswagen drohen laut Bratzel aber noch weitere, dramatische Folgen. „Volkswagen muss – jetzt – einen tragfähigen Zukunftsplan umsetzen, sonst droht in den 2030er Jahren der Ausverkauf und die Zerschlagung“, sagte er im Gespräch mitntv. Die Automobilbranche stehe vor einem dramatischen Wendepunkt. Wer sein Unternehmen nicht adäquat ausrichte, drohe vom Markt zu verschwinden. VW in der Krise – Unternehmen richtet sich klar nach ChinaAls größte Bedrohung für den deutschen Automobilsektor gelten Konkurrenten aus China. Dort sorgen staatliche Subventionen für teils hohe Wettbewerbsvorteile. Die EU will ihrerseits mit Strafmaßnahmen dagegen vorgehen. Ob das am Ende Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. VW nimmt diese Situation zum Anlass, seineStrategie in Richtung Fernen Osten auszurichten. Neue Projekte in China sollen realisiert werden. Unter dem Motto „in China, für China“ sollen exklusive Autos für den chinesischen Markt hergestellt werden. Und auch beim Auslandsmarkt in anderen Ländern soll China eine noch größere Rolle spielen. „Mit dem Markteintritt der Marke Volkswagen sowie der Marke Jetta in Usbekistan setzt das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein: Erstmals wird ein Exportmarkt vollständig durch die Marke Volkswagen in China gesteuert und mit Fahrzeugen aus China beliefert“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. (Quellen: dpa, ntv, VW)(nhi)

Quelle: fehmarn24.de

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