Vom VW-Bulli zum 55-Mann-Betrieb: Celler Firma Klaus Gross sucht Verstärkung | CELLEHEUTE. DE | Wirtschaft
Vom Bäcker bis zum Gärtner: Bei der Firma Klaus Gross führen nicht alle Lebensläufe gerade ins Unternehmen. Warum die Geschäftsführer aktuell Verstärkung suchen – und worauf es ihnen wirklich ankommt. /Werbung

*** Werbung ***Thorben (links) und Sascha Gross führen die Firma Klaus Gross aus Westercelle in zweiter Generation. (Foto:Audrey-Lynn Struck)CELLE. Am Anfang passte die komplette Firma noch in einen VW-Bulli. Als Klaus Gross sich 1984 selbstständig machte, fuhr er zu Kunden, prüfte Bauteile direkt vor Ort und arbeitete als eine Art verlängerte Werkbank. Heute stehen in Westercelle mehrere Hallen auf einem 7500 Quadratmeter großen Gelände. Rund 55 Menschen arbeiten bei der Firma Klaus Gross, die mittlerweile von den Brüdern Sascha und Thorben Gross in zweiter Generation geführt wird – und aktuell weiter wachsen möchte. Industrielackierer und Werkstoffprüfer (m/w/d) gesuchtGesucht werden vor allem Industrielackierer (m/w/d) und Werkstoffprüfer (m/w/d) im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung. In den Bereichen sollten die Bewerber eine Ausbildung und die nötigen Qualifikationen mitbringen. Doch nicht jeder Weg ins Unternehmen muss geradlinig sein – zumindest wenn es um den Job als Produktionsmitarbeiter (m/w/d) für Sandstrahlen und Beschichten geht. „Wir haben teilweise die wildesten Geschichten, wie einige unserer Mitarbeiter Arbeitserfahrungen gesammelt haben und heute fest im Team integriert sind“, erzählt Sascha Gross lachend. Viel wichtiger sei hier die Einstellung. „Eigentlich brauchen wir nur ganz normale Menschen“, habe ein Vorarbeiter es einmal auf den Punkt gebracht, ergänzt Thorben Gross. Was alle potenziellen Mitarbeiter mitbringen sollten: Flexibilität. „Wir sind das letzte oder vorletzte Glied in einer langen Produktionskette und in der Regel bekommen wir nicht die meiste Zeit“, sagt Sascha Gross. Kurzfristige Aufträge gehören deshalb zum Alltag. Gleichzeitig soll diese Flexibilität keine Einbahnstraße sein. Wer privat kurzfristig einen Termin hat, früher gehen muss oder einen freien Tag braucht, für den wird eine Lösung gefunden. Überstunden werden bezahlt – selbstverständlich mit Zulagen. Auch krumme Lebensläufe willkommenAuch berufliche Weiterentwicklung ist ausdrücklich erwünscht. Wer zum Beispiel aus einem Metallberuf kommt und sich zum Werkstoffprüfer weiterbilden möchte, kann im Unternehmen einen neuen Weg einschlagen. Dass Lebensläufe nicht immer gerade verlaufen müssen, wissen die beiden Brüder aus eigener Erfahrung. Sascha Gross machte zunächst eine Ausbildung als Zimmermann, Thorben Gross lernte Schlosser. Über Umwege fanden jedoch beide ihren Weg in das Familienunternehmen – und blieben dabei. Vom Prüfbetrieb zum vielseitigen IndustriedienstleisterAus der ehemaligen Prüftechnik hat sich über die Jahrzehnte hinweg ein Unternehmen mit einem breiten Dienstleistungsangebot in den Bereichen Oberflächentechnik, zerstörungsfreie Prüfung und Ölfeldservice entwickelt. Besonders nach den Krisen in der Erdölindustrie stellte sich die Firma breiter auf, um unabhängiger von einzelnen Branchen zu werden. Die Kunden kommen mittlerweile unter anderem aus dem allgemeinen Metall- und Maschinenbau, der Energiewirtschaft und der Rüstungsindustrie. „Wir verknüpfen viele Dienstleistungen miteinander“, verrät Thorben Gross ein Erfolgsgeheimnis. Bauteile können zum Beispiel geprüft, gestrahlt und anschließend lackiert werden – alles an einem Standort. "Der Ton muss stimmen. "Geblieben ist trotz des Wachstums der familiäre Gedanke. Für Sascha und Thorben Gross zählt nicht nur der Lebenslauf. Wichtig seien Qualitätsbewusstsein, Eigenständigkeit und ein guter Umgang miteinander. „Der Ton muss stimmen“, sagt Sascha Gross. Jobrad, betriebliche Altersvorsorge und ZuschlägeDafür bietet das Unternehmen unbefristete Arbeitsplätze, 30 Tage Urlaub, Bike-Leasing, betriebliche Altersvorsorge und bezahlte Überstunden mit Zuschlägen. Auch Weiterbildungen sind möglich – zum Beispiel für Menschen aus Metallberufen, die sich zum Werkstoffprüfer entwickeln möchten.