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Vorstoß der Rentenkommission zu Minijobs könnte „Hunderttausende Jobs vernichten“ – Wirtschaft schlägt Alarm

StartseiteWirtschaftRentenkommission fordert Minijob-Aus – Wirtschaftsexperte warnt vor Verlust „hunderttausender Jobs“Stand:22. 06. 2026, 13:54 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Rentenkommission will. . .

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Vorstoß der Rentenkommission zu Minijobs könnte „Hunderttausende Jobs vernichten“ – Wirtschaft schlägt Alarm

StartseiteWirtschaftRentenkommission fordert Minijob-Aus – Wirtschaftsexperte warnt vor Verlust „hunderttausender Jobs“Stand:22. 06. 2026, 13:54 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Rentenkommission will sozialabgabenfreie Minijobs nur noch für Schüler. Experten sehen den Vorstoß äußerst kritisch – und warnen vor den Folgen. Berlin – Minijobs sind für Menschen in den verschiedensten Lebenslagen attraktiv. Viele Studenten finanzieren sich so ihr Studium,Mütter junger Kinder können so ihre Kinder betreuen und gleichzeitig die Haushaltskasse etwas aufbessern, und auch viele Rentner nutzen geringfügige Beschäftigung, um ihreRenteaufzustocken. Ein großer Vorteil der Minijobs ist dabei, dass sie für die Arbeitnehmer sozialabgabenfrei sind. Damit soll nach Meinung der Rentenkommission jedoch bald Schluss sein. Ein Vorschlag der Rentenkommission zu Minijobs erregt Aufsehen. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-tmnDer Vorschlag der Kommission sieht vor, dass künftig nur noch Schüler von sozialabgabenfreien Minijobs profitieren sollen. Die Begründung:Minijobs reißen Lücken in die Altersvorsorgeund sind für viele Beschäftigte kein Weg in reguläre Arbeit. Dieser Fehlanreiz soll beseitigt werden. Wirtschaftsvertreter reagieren mit scharfer Kritik auf die Pläne. Minijob-Vorstoß der Rentenkommission sorgt für Unmut bei Wirtschaftsexperten„Das vernichtet Hunderttausende Jobs im Einzelhandel“, warnte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE bei Reuters. Viele Minijobber könnten gar nicht in Vollzeit wechseln – etwa wegen fehlender Kinderbetreuung. „Es kann und darf nicht das Ziel sein, den Arbeitnehmern und den Handelsunternehmen in diesen ohnehin wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Leben noch schwerer zu machen“, so Genth weiter. Auch Ökonom Friedrich Schneider äußert massive Bedenken, allerdings aus einem ganz anderen Grund. Im Gespräch mit derBildprognostizierte er, dass durch den Wegfall der Minijobs dieSchwarzarbeit wieder massiv ansteigen würde. Er geht von einem Plus von mindestens 25 Milliarden Euro im Jahr 2027 aus. Laut Schneider war die Einführung der Minijobs Anfang der 2000er-Jahre „eine der erfolgreichsten Aktionen“ zur Eindämmung der Schwarzarbeit. Allein 2003 sei die Schwarzarbeit um etwa 20 bis 23 Milliarden Euro zurückgegangen. Verdi-Chef schwimmt gegen den Strom: Minijobs führen „zu vorprogrammierter Altersarmut“Ganz anders bewertet Verdi-Chef Frank Werneke die Situation. Er begrüßt den Vorstoß der Rentenkommission ausdrücklich. „Diese Erwerbsform führt heute millionenfachzu vorprogrammierter Altersarmut“, so Werneke gegenüberWelt. Aus seiner Sicht ist die Abschaffung der Sozialabgabenfreiheit für erwachsene Minijobber überfällig. Offiziell vorgestellt wird der gesamte Vorschlagskatalog der Kommission erst am Dienstag (23. Juni). Ob und wann die darin ausgeführten Maßnahmen dann umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. (Quellen: Reuters, Welt, Bild) (sp)

Quelle: hna.de

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