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Wirtschaft verdient jeden zweiten Euro im Ausland

Das Exportgeschäft bleibt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Landsberg. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) fürMünchenund Oberbayern mitteilt, haben die 76 statistisch erfassten. . .

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Wirtschaft verdient jeden zweiten Euro im Ausland

Das Exportgeschäft bleibt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Landsberg. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) fürMünchenund Oberbayern mitteilt, haben die 76 statistisch erfassten Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von 1,37 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind rund drei Prozent mehr als im Jahr 2024. Ein Teil der Umsatzsteigerungen dürfte eine direkte Folge von steigenden Energie-, Produktions- und Lohnkosten sowie Wechselkurseffekten sein. Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe im Landkreis Landsberg, die zusammen über 9600 Beschäftigte zählten, bei 2,66 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 51,5 Prozent – ein leichtes Plus von etwa 2,5 Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024, heißt es in der Pressemeldung. „Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. Exportschlager sind Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische ErzeugnisseAls Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China. Die IHK weist auf den ExportpreisBayern2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. (AZ)Basis für die Exportzahlen ist der Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten.

Quelle: augsburger-allgemeine.de

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