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Kein Krieg, kein Öl-Preis: Warum der Sprit in NRW jetzt schon wieder teuerer ist

ruhr24NRWStand:15. 08. 2026, 15:08 UhrUns auf Google folgenEs ist nicht nur heiß, auch der Sprit wird teurer. © Jochen Tack/ImagoAutofahrer in NRW stöhnen auf. Der ausbleibende Regen, die Dürre und das. . .

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Kein Krieg, kein Öl-Preis: Warum der Sprit in NRW jetzt schon wieder teuerer ist

ruhr24NRWStand:15. 08. 2026, 15:08 UhrUns auf Google folgenEs ist nicht nur heiß, auch der Sprit wird teurer. © Jochen Tack/ImagoAutofahrer in NRW stöhnen auf. Der ausbleibende Regen, die Dürre und das Niedrigwasser am Rhein hat Auswirkungen auf den Spritpreis. Düsseldorf – Rund 7 Cent. So viel mehr kostet ein Liter Benzin in NRW als in Bayern. Das zeigen Daten des Spritpreisportals Tankerkönig zum Stand Dienstagmorgen (11. August). NRW führt mit Hessen die Liste der teuersten Bundesländer an, wie dieDeutsche Presse-Agentur (dpa)schreibt. Auch bei Diesel gibt es Preisunterschiede. Neben dem Weltmarkt und der politischen Lage zwischen dem Iran und den USA drücken die lange Hitzeperiode und das Niedrigwasser am Rhein die Stimmung. Niedrigwasser am Rhein: Für NRW-Autofahrer hat das jetzt Folgen an der TankstelleUnd es wird vorerst nicht besser. In Köln fiel der Rheinpegel am Dienstag (11. August) auf einen historischen Tiefstwert. Bis Freitagabend sinken die Werte in Köln, Düsseldorf, Emmerich und Duisburg-Ruhrort weiter. Dann steigen sie leicht, auch weil Regen naht. Versorgungsengpässe gibt es nicht. Vorerst. Der Tankstellenbetrieb läuft lautdpa, die sich auf Informationen vom Wirtschaftsverband Fuels & Energie (en2x) stützt, normal weiter. Doch warum steigen die Preise? Das erklärt Christian Laberer vom ADAC (mehrNews aus NRWbei RUHR24). Autofahrer bangen – droht NRW ein Versorgungsengpass mit Benzin?Das Niedrigwasser sei einer der Preisfaktoren aktuell. Binnenschiffe, die beispielsweise von Rotterdam in Richtung Rhein-Ruhrgebiet fahren, laden nicht so viel, wie sonst. Weniger Benzin ist gleichbedeutend mit einer Preissteigerung. Aber kann es denn zu Versorgungsengpässen kommen?Theoretisch ja. Sinken die Pegel weiter, steige laut en2x die Wahrscheinlichkeit eines „vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpasses“. Neben den Binnenschiffen, die weniger Ladung transportieren können, gibt es ein weiteres Problem. LautWAZkönnen Tanklager im Einzugsbereich des Rheins aufgrund des Niedrigwassers nur eingeschränkt beliefert werden. Schon jetzt steigen die Preise für Benzin und Diesel. Und das sei ein Warnsignal, sagt Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK Duisburg, gegenüber derWAZ. Der Rhein müsse befahrbar bleiben. Doch wie sieht diePrognose für das Wetter in den kommenden Wochenaus?Wetter in NRW – das sind die Prognosen auf den restlichen AugustAb Sonntag (16. August) fallen die Temperaturen in NRW, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung schreibt. Es könne zu einem Rhythmuswechsel im Sommer kommen. Ob dieser Rhythmuswechsel gleichbedeutend mit Regen ist, bleibt offen. Mit der RUHR24-App keine News aus der Region mehr verpassen:Alle Nachrichten aus Dortmund und NRW direkt aufs Smartphone – lade jetztdie RUHR24-App herunter!Die Autofahrer in Deutschland, die in diesem Sommer aufgrund des Iran-Krieges ohnehin schon arg gebeutelt sind, müssen abwarten, was passiert. NRW hat eine erste Veränderung im Verkehr angestoßen. Lkw dürfen bis Ende August auch an Sonntagen auf den Autobahnen fahren, damit die Versorgung essenzieller Güter gewährleistet ist.

Quelle: ruhr24.de

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